Friday, September 22, 2017
 

O’Donnell Original Moonshine Bratapfel

Geht man nach Name und Design, würde man hier nie eine Spirituose vermuten – denn passend zum Namen wird dieser aromatisierte Weizenbrand in einer Art Einmachglas angeboten. Damit verfolgt der Hersteller allerdings nur weiter eine Geschichte, die er mit dem O’Donnell Original Moonshine Bratapfel erzählt. Es ist die Geschichte der heimlichen Destillierungen zu Zeiten der Prohibition, als Herstellung und Verkauf von Alkohol eigentlich verboten waren.

Moonshine ist nicht nur der englische Begriff für den Mondschein, sondern steht in Bezug mit Spirituosen vor allem für illegal gebrannten Alkohol, der zu Zeiten der Prohibition wortwörtlich im Mondschein heimlich hergestellt wurde. Und damit der handel mit dem illegalen Alkohol nicht so auffallend war, wurden häufig Marmeladengläser und ähnliches als Behältnis verwendet, um den Verkauf zu vertuschen. Genau auf diese Zeit spielt der O’Donnell Original Moonshine Bratapfel an – und ist von daher schon etwas ganz Besonderes.

Aber nicht nur die Geschichte hinter diesem Weizenbrand ist toll – auch die Spirituose an sich hat einiges zu bieten. Der Weizenbrand wurde mit Früchten und Gewürzen aromatisiert und erhielt dadurch den Geschmack des weihnachtlichen Bratapfels. Der pfiffige O’Donnell Original Moonshine Bratapfel mit fruchtigen, würzigen, süßlichen Noten geht einen Schritt weiter. Zimt, Vanille, natürlicher Apfelsaft, Zucker und keinerlei künstlichen Farbstoffe oder Aromen bestimmen den Genuss. So eignet sich der Weizenbrand O’Donnell Original Moonshine Bratapfel hervorragend für winterliche Cocktails und Longdrinks, schmeckt aber auch pur sehr lecker und lässt sich auch außerhalb der Weihnachtszeit genießen.

 

La Mauny Shrubb Orange Peel

Rumlikör wird immer beliebter. Er ist mit süßen Zusätzen wie Kokos oder Vanille, zu haben oder aber mit fruchtigen, die das karibische Feeling noch unterstützen. Und längst sind es nicht mehr nur Frauen, die zum Rumlikör greifen. Seit einige Hersteller die Qualität der Liköre auf ein neues Level gehoben haben, lassen sich auch immer mehr Männer dafür begeistern. Und sprechen wir von hoher Qualität bei Rum-Likören, dann müssen wir auch auf jeden Fall von dem La Mauny Shrubb Orange Peel reden!

Zugegeben, der Name ist etwas gewöhnungsbedürftig und erinnert vielleicht eher an ein Duschgel – dafür ist der Inhalt umso besser und auch wirklich außergewöhnlich. Währen viele Hersteller beim Rumlikör wegen der Einfachheit und der geringen Kosten auf einen ungereiften Blanco-Rum zurückgreifen, wird für den La Mauny Shrubb Orange Peel ein Rhum Agricole verwendet – und das ist wirklich eine Seltenheit. So hebt sich der Rumlikör wohltuend aus der Masse der anderen Angebote ab und begeistert seinen Genießer schnell.

Der Rhum Agricole, der von der Destillerie auf traditionelle Weise hergestellt wird, wird für den La Mauny Shrubb Orange Peel mit Orangenschalen angereichert die im Alkohol eingelegt und mazeriert werden. Im Geschmack überzeugt der Likör mit fruchtigen und süßen Noten, erkennbar ist aber auch ein leicht säuerlicher und bitterer Hauch von den Zitrusschalen – ohne das der Likör dabei bitter schmeckt. So spricht er die Geschmacksknospen harmonisch und doch vielfältig an und eignet sich daher bestens dafür, ihn pur oder auch on the rocks zu genießen.

 

Hoos London Gin

Auch wenn der Name Hoos London Gin etwas anderes erwarten lässt – dieser Gin kommt aus Deutschland und hat nicht nur deshalb Aufmerksamkeit verdient. Der Gin ist dem überall bekannten London Dry Gin nachempfunden, ohne ihn dabei zu kopieren. Vielmehr vereint er klassische Züge mit einer „deutschen Prägung“ und ist somit eine ganz eigene Klasse. Die Idee zum Hoos London Gin kam Heiko Hoos, der quasi als Ein-Mann-Betrieb für die Herstellung in Baden-Württemberg verantwortlich ist.

Der Hoos London Gin entsteht mit viel Liebe zum Detail und vereint Moderne und Tradition geschickt miteinander. Und vieles in der Herstellung wird noch in Handarbeit erledigt – ein Merkmal, dass auf Qualität schließt. Und Heiko Hoos geht hier auch recht neue Wege, zum Beispiel bei der Auswahl der Botanicals. Insgesamt 15 pflanzliche Zutaten finden sich im Gin. Neben Wacholder und Kardamom setzt Hoos auch Fenchel, Kiefersprossen und Majoran ein und erzielt damit einen außergewöhnlichen Geschmack.

Auf dem Gaumen nimmt man beim Genuss sofort Noten von Anis und Grapefruit wahr, aber auch Holz, Wacholder und eine harzige Note lassen sich erkennen. Dabei ist der Gin sehr erfrischend und überraschend Komplex. Kurz gesagt: Er lässt sich hervorragend genießen, egal ob pur, als Longdrink oder auch als Cocktail.